Meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement

Die Büromöbel Experte GmbH bildet seit 2009 in verschiedene Fachrichtungen aus. Dazu gehören zum Beispiel Fachinformatiker/innen für Systemintegration, Kaufmänner/-frauen für Büromanagement und Informatikkaufmänner/-frauen.
Ich heiße Henriette und möchte Ihnen heute die Ausbildung der Kaufleute für Büromanagement etwas näher erläutern und Ihnen erzählen was für mich die Ausbildung bei Büromöbel Experte so besonders macht.

Wie bin ich hergekommen?

Als ich in die Oberschule kam, war der Informatikunterricht einer meiner Lieblingsfächer und ich wusste, dass dieser Bereich zu meinen späteren Tätigkeiten gehören soll.
Durch eine Ausschreibung entschloss ich mich bei Büromöbel Experte (kurz und im folgenden BME genannt) zu bewerben. Schnell wurde ich zum Bewerbungsgespräch eingeladen. Paul Eilfeld, der Geschäftsführer, empfing mich freundlich und wir führten ein sehr lockeres und positiv endendes Gespräch. – Bei einem Schnuppertag stellte ich meine Fähigkeiten unter Beweis und lernte das Team kennen. Als sich der Tag dem Ende neigte, wurde mir ein bezahltes Praktikum bis zum Beginn meiner Ausbildung angeboten. Meine Antwort war natürlich „Ja“.

Warum bin ich geblieben?

In den 3 Monaten, die ich als Praktikantin angestellt war, habe ich mich gut in mein jetziges Team eingearbeitet und gemerkt, dass ein sehr familiäres Klima in der Firma herrscht. Der Aufgabenbereich, den ich übernommen hatte, machte mir großen Spaß und förderte meine Selbstständigkeit am Computer. Das Team war immer offen für Fragen und Probleme und gab mir ein Gefühl von Zugehörigkeit. All die positiven Erfahrungen waren der Grund, wieso ich bei BME geblieben bin und meine Ausbildung zur Kauffrau für Büromanagement begonnen habe.

Was macht ein/e Bürokaufmann/-frau?

In den 3 Ausbildungsjahren lerne ich unter anderem:

  • wie man kaufmännisch-verwaltende und organisatorische Tätigkeiten bearbeitet
  • wie man sich schriftlich und mündlich gewählt ausdrückt
  • wie man sicher mit Textverarbeitungen und Tabellenkalkulationen umgeht

Mein Aufgabenbereich in der Abteilung Vertrieb befasst sich zum größten Teil mit der Auftragsbearbeitung einer unserer Rahmenvertragskunden. Dabei kümmere ich mich um die Beratung dieser Kunden, ihre Bestellbearbeitung in unserem System und darum, dass einem reibungslosen Versand nichts im Wege steht. Wenn alles akkurat abläuft, erhält dieser dann von mir die Rechnung per Email. Für zwei Wochen konnte ich mir einen persönlichen Eindruck in der Marketing-Abteilung machen. Durch meine dortige Unterstützung merkte ich, wie unterschiedlich die einzelnen Bereiche doch sind. Meine Aufgabe war es, mich mit unseren Social Media Plattformen auseinander zu setzen. Ich habe Blogbeiträge für Facebook geschrieben und mich um unser Instagram Profil gekümmert. Auf diesen Plattformen habe ich neue Beiträge zu unseren Produkten oder Tipps zur Ergonomie verfasst und kleine Storys zur Unterhaltung, Bekanntmachungen und Informationen eingestellt. In diesen zwei Wochen förderte ich meine Ausdrucksfähigkeit und Schreibweise und lernte zudem sehr viel über das Thema Recherche im Internet.

die Ausbildung zur Bürokauffrau/ zum Bürokaufmann beträgt 3 Jahre
die Ausbildung zur Bürokauffrau/ zum Bürokaufmann beträgt 3 Jahre

Was lernt man in der Schule?

In der Schule wird mir der theoretische Teil meiner Ausbildung nahegebracht. Dabei geht es um Themen wie:

  • Büroprozesse gestalten
  • Arbeitsvorgänge organisieren
  • Aufträge bearbeiten
  • Sachgüter und Dienstleistungen beschaffen
  • Verträge abschließen

Durch den ständigen Wechsel zwischen Betrieb und Berufsschule, lässt sich die erlernte Theorie sehr gut und schnell in der Praxis anwenden und vertiefen.

außerordentliche Schulungen

Schulungen sind ideale Quellen für spezifisches Fachwissen
Schulungen sind ideale Quellen für spezifisches Fachwissen

Besonders spannend sind, neben dem Arbeitsalltag und dem Schulleben, außerordentliche Weiterbildungsmöglichkeiten. Bei BME erhielt ich die Möglichkeit, an zwei Schulungen teilzunehmen. Zum einen wurde ich von unserem Hersteller ROVO Chair eingeladen, der uns die Produktion vorstellte und einzelnen Produkte präsentierte. Insbesondere war dies für mich interessant, da ich häufig mit Produkten aus diesem Hause arbeitete. Gerade für die Auftragsbearbeitung ist die Vertiefung des Produktwissens von großem Vorteil gewesen. Des Weiteren gab es im Juni 2019 eine Schulung zum Thema Datenschutz, welches auch in meiner schulischen Ausbildung von großer Bedeutung ist.

Als Azubi weiß man nichts über Arbeitsplatzanforderungen, doch ist dies sehr wichtig für die eigene Gesundheit
Als Azubi weiß man nichts über Arbeitsplatzanforderungen, doch ist dies sehr wichtig für die eigene Gesundheit

Mein Arbeitsplatz – Was stellt sich ein Azubi vor?

Bevor ich bei BME angefangen hatte, wusste ich nicht, was ein Arbeitsplatz alles beinhaltet bzw. wie er ausgestattet sein muss. Auch die verschiedene Büroarten, wie:

  • das Einzelbüro
  • das Mehrpersonenbüro (in dem ich zurzeit sitze)
  • das Kombibüro oder
  • das Großraumbüro

waren mir bis dahin unbekannt. Höhenverstellbare Schreibtisch waren mir ebenso völlig fremd. Auch die Auswahl an Büromöbeln ist viel größer als ich erwartet hätte. Für mich stand fest, dass ich an einem Schreibtisch sitzen werde, der mit einem Bildschirm ausgestattet ist, einer Lampe und an dem ein Bürostuhl steht. – Falsch gedacht!
Was es bedeutet, einen Arbeitsplatz ergonomisch zu gestalten, musste ich erst lernen. Denn es gibt viele ergonomische Anforderungen, die eine Firma beachten muss: „Ergonomie beschreibt in erster Linie die Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit“ – so beschreibt es die Arbeitsstättenverordnung.

Ziel ist es:

  • möglichst optimale Arbeitsergebnisse zu schaffen und
  • die körperliche und geistige Gesundheit des Arbeitnehmers zu fördern.

Mein Arbeitsplatz erfüllt diese Anforderungen, denn er ist unter anderen mit folgenden Möbeln ausgestattet: Mit einem höhenverstellbaren Schreibtisch, der viel Abwechslung in meiner Bewegung bietet. Mit einem Bürostuhl, der sich genau auf mich anpassen lässt und somit meine optimale Sitzhaltung stärkt. Mit einer tageslichtähnliche Bürolampe, die mir ausreichend viel Licht spendet und mit zwei Bildschirmen, die auf meine Größe abgestimmt sind. Außerdem sind in meinem Büro Sichtschutzelemente angebracht, die ein konzentriertes und störungsfreieres Arbeiten ermöglichen.

Fazit

Das Gesamtkonzept der Firma sollte passen und so glücklich machen.
Das Gesamtkonzept der Firma sollte passen und so glücklich machen.

Zusammenfassend möchte ich Ihnen sagen, wie wichtig es ist, sich während der Ausbildung wohl zu fühlen. Immerhin haben Sie sich nicht ohne Grund diesen Beruf ausgesucht. Das Team, mit dem man zusammenarbeitet, spielt genauso eine große Rolle. Nette Kollegen möchte doch jeder haben. Hierfür gibt es teambildende Maßnahmen, welche mehr Zusammenhalt untereinander schaffen und für ein besseres Arbeitsklima in der Abteilung sorgen. Der Arbeitsplatz sollte vernünftig ausgestattet sein und den ergonomischen Anforderungen entsprechen, denn hier geht es schließlich um Ihre Gesundheit. Auch bin ich der Meinung, dass kleine oder große Aufmerksamkeiten Mitarbeiter motivieren und noch mehr Wohlbefinden am Arbeitsplatz schaffen. Dazu können kostenfreier Kaffee und Getränke zählen oder gemeinsame Ausflüge und natürlich jedes Eis zwischendurch.

Das Gesamtkonzept der Firma sollte zu Ihnen passen und Sie glücklich machen. Denn bei einem Job geht es nicht nur um das Geld, sondern auch um den Spaß an der Arbeit.

geschrieben von: Henriette

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