Gesund am Arbeitsplatz: Ernährung bei der Arbeit

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Ein Arbeitgeber, der seinen Angestellten die bestmöglichsten Bedingungen verschaffen will, achtet nicht nur auf gute Bezahlung und ergonomische Möbel, sondern auch auf die Nahrungsbedürfnisse. Dies gilt für Büroarbeiter übrigens genauso ernsthaft wie für Bauarbeiter, da 15 Prozent des täglichen Energiebedarfs vom Gehirn alleine verbraucht werden. Es in Schwung zu halten, ist ein wichtiges Ziel bei der korrekten Ernährung der Arbeitnehmer.

1. Frühstück am Morgen

Nur einen Kaffee zu trinken oder ein Hörnchen zu essen ist eine reichlich schwache Methode für einen guten Start in den Tag. Fakt ist, dass das Gehirn gerade in der Vormittagsphase, wo das kognitive Leistungsniveau erwiesenermaßen am höchsten ist, besonders viele Kohlenhydrate braucht. Und diese kann es am besten frisch aus dem Körper beziehen, wenn dieser zuvor ordentliche und vollwertige Kost wie Müsli oder Vollkornbrot gegessen hat. Zeit sollte man sich dafür also auf jeden Fall nehmen!

2. Lieber kleiner und häufiger essen

Laut Statistik essen 41% aller Berufstätigen am Arbeitsplatz. Die Art, wie sie das tun, wird entscheidend für deren Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit sein. Tatsache ist hier, dass bei zu derber oder reichlicher Ernährung die Verdauungsorgane schwer arbeiten müssen, und dafür mehr durchblutet werden – mit Blut, das nun dem Gehirn fehlt. Deswegen werden wir nach großen Mahlzeiten oft auch geistig schwerfällig.
Kleinere Mahlzeiten, wie z.B. ein Snack mal hier und zwei Stunden später einen Salat mal da, entlasten nicht nur das Verdauungssystem, sondern halten auch den Stoffwechsel aufrecht. So bleibt man den Tag über aktiv und wird nicht träge.

Foto: Quinn Dombrowski

 

3. Kantinen und ihre Qualität

Der Vorteil eines Unternehmens, das Kantinen anbietet, ist auf jeden Fall der, dass man sich fern vom Computer voll und ganz dem Essen widmen kann. 24 Prozent aller deutschen Arbeitnehmer/innen kommen in den Genuss einer solchen Kantine. Bewusstes Essen führt zu einer wesentlich besseren Verdauung, als wenn man „nebenher“ isst und gleichzeitig eine Sache bearbeitet.
Allerdings ist auf die Qualitätsstandards einer Kantine zu achten, vor allem die Auswahl der Gerichte. Obst und Gemüse müssen möglichst als Rohkost vorhanden sein, Vollkornreis und -nudeln, unfrittierte Kartoffeln, Produkte mit gesättigten Fettsäuren, Saft und Schorle sowie eher mageres Fleisch und Milchprodukte. Die Standards werden von der Deutschen Gesellschaft für Ernährung e.V. (DGE) festgelegt.

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