So schützen Sie sich vor dem Burnout

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In den letzten Jahren ist die Anzahl des Arbeitsausfalles durch Burn-out um das 18-Fache gestiegen. Auf den ersten Blick ist dies eine erschreckende Entwicklung -jedoch sollte man Bedenken, dass psychische Krankheiten in der heutigen Zeit kein Tabuthema sind und deswegen auch die Anzahl der Diagnosen steigt.

Ursache

Um den echten, gefährlichen Burn-out vorzubeugen, muss zunächst einmal die Ursache verstanden werden. Ein Burn-out ruht im Wesentlichen auf zwei Säulen: Dem Arbeitsumfeld und der Persönlichkeit der betroffenen Person.

Foto: semihundido / flickr.com/photos/wasteofspace/

Das Arbeitsumfeld ist dann besonders gefährlich, wenn es jemanden unter permanenten Druck setzt, Aufgaben zu erfüllen, die aber manchmal unerfüllbar sind oder wo es nicht klar ist, wann sie denn abgeschlossen werden. Erschwerend kommt hinzu, wenn große Verantwortung mit der Aufgabe einhergeht, oder diese eventuell langweilig ist und unterfordert.

Ebenso muss die Persönlichkeit im Auge behalten werden: Anfällig für das Burn-out-Syndrom sind vor allem Perfektionisten, die immer für die Anderen den besten Eindruck hinterlassen wollen. Sie ertragen eigene Fehler nur schwer und setzen sich zusätzlich unter Druck.

Sehr wichtig ist auch die Einstellung zum Job: Wird die Tätigkeit geliebt und sieht man so etwas wie einen Sinn im Beruf, kann man selbst bei hoher Belastung darin aufgehen, anstatt auszubrennen. Wer sich in seinem Job jedoch nur dann freut, wenn das Wochenende wieder vor der Tür steht, sollte ernsthaft an die psychischen Konsequenzen einer solchen Haltung denken!

Vorbeugen

Mit dem Wissen um die Ursache des Burn-Out können zumindest einige Tipps bezüglich der Vermeidung des Syndroms gegeben werden:

Foto: Kate Ter Haar / flickr.com/photos/katerha/
    • Ruhetage und -stunden einrichten. Dies schützt davor, wie ein Workaholic in Arbeit zu ertrinken. Ruhezeiten sollten fast wie ein Ritual sein, in das man sich fallen lassen kann.

 

    • Erreichbarkeit reduzieren. „Ich bin dann mal off“ wird noch häufig die Aussage derer sein, die erkannt haben, was ihrem Leben so viel Druck verschaffte.

 

    • Achtsamkeit und Selbstaufmerksamkeit: Setzt mein Chef mich unter Druck oder bin ich das nur? Und: Will ich diesen Job wirklich bis an mein Lebensende machen?

 

    • „Nein“ sagen. So schützt man sich davor, dass andere (möglicherweise ja unbewusst) einen mit Arbeit zuschütten.

 

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