Tastatur für das Büro – worauf achten? – Im Zuge der digitalen Revolution in den vergangenen Jahrzehnten wurde der Computer zu einem der meistgenutzten Arbeitsgeräte. Heutzutage gibt es im Büro praktisch keinen Job mehr, bei dem kein Computer oder Laptop für die Arbeit gebraucht wird.

Und sowohl für die Arbeit, als auch für die allgemeine Bedienung von Computern sind Tastaturen unverzichtbar. Einige Untersuchungen der Firma Microsoft haben gezeigt, dass der aktive Nutzer eines Computers auf der Tastatur täglich mit seinen Fingern bis zu 32 Kilometer fährt.

Natürlich hängt es von dem jeweiligen Job im Detail ab, wie stark die Tastatur während der täglichen PC-Arbeit beansprucht wird. Je mehr Arbeiten täglich mit der Tastatur anfallen, desto wichtiger ist eine Tastatur, auf der es sich angenehm schreiben lässt.

Doch was macht eine gute Arbeitstastatur aus? Und worauf muss beim Kauf geachtet werden? Die Antworten auf diese, sowie auf weitere Fragen zu dem Thema finden sich in diesem Artikel wieder.

Allgemeine Tipps zur Tastatur

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Tastaturen haben unterschieldiche Layouts – je nach Sprache. Achten Sie daher beim Kauf darauf, dass die Tastatur das deuthsce QWERTZ-Layout hat.

Wie bereits erwähnt, ist eine gute Tastatur für jeden aktiven PC-Arbeiter ein nahezu unverzichtbares Arbeitsmittel. Doch wenn es schließlich darum geht, eine neue Tastatur für den Job zu kaufen, wissen viele nicht, welche Gesichtspunkte dabei eine Rolle spielen. Zuallererst muss es eine Tastatur sein, die auch über ein deutsches Tastatur-Layout (QWERTZ) verfügt.

Theoretisch spricht natürlich nichts dagegen, ein US-Layout (QWERTY), oder andere fremdsprachige Layouts zu wählen. Nur kommt es eben nicht selten vor, dass unwissende Kunden Tastaturen kaufen, bei denen die Tasten so angeordnet sind, dass sie kaum damit arbeiten können. Gerade hierzulande wurde den meisten Menschen das Schreiben auf der deutschen Tastatur beigebracht. Aber nur weil das deutsche Layout bei uns als Standard für Tastaturen gilt, heißt das nicht, dass in Deutschland auch nur solche Tastaturen angeboten werden.

Daher ist als erstes unter anderem immer ein genauer Blick auf die Anordnung der Tasten auf der Tastatur empfehlenswert.

Überlegungen vor dem Kauf einer Tastatur

Folgendes sollten Sie beim Kauf einer Tastatur bedenken:

  • Achten Sie auf das richtige Layout (QWERTZ).
  • Weiterhin sollte eine Tastatur stabil stehen und in der Neigung verstellt werden können.
  • Achten Sie zudem auch auf die Lautstärke und den Druckpunkt der Tasten. Schreibt es sich “angenehm”, dann ist das die richtige Tastatur für Sie.
  • Benötigen Sie zusätzliche Funktionstassten – beispielsweise um die Lautstärke zu regeln? Dann sollten Sie beim Kauf darauf achten.
  • Soll ihre Tastatur kabelgebunden oder per Funk am PC angeschlossen werden?

Ich selbst nutze und empfehle gern Tastaturen der Marke Cherry, da diese einen sehr angenehmen Druckpunkt haben und sich relativ leise tippen lassen.

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Ergonomische Tastaturen

Darüber hinaus ist es gerade für die Arbeit besonders wichtig, wenn die Tastaturen ergonomisch sind. Leider verfügen die meisten Bildschirmarbeitsplätze nicht über solche Exemplare. Und das obwohl viele Leute, die damit arbeiten müssen, vermehrt über Schmerzen und Verspannungen klagen. Das liegt daran, dass die Mehrzahl der Tastaturen in Büros vom Design her nicht auf die natürliche Haltung der Hände abgestimmt sind.

Wenn ein Gerät oder ein Gegenstand so geformt ist, dass es die natürlichen und gesunden Haltungen des Körpers unterstützt, dann spricht man von einem ergonomischen Gerät. Und gerade bei Tastaturen kann dies für die betroffenen Arbeiter auf lange Sicht unschöne gesundheitliche Folgen haben. Viele herkömmliche Tastaturen zwingen die Hände, Finger und Arme der Nutzer in eine Haltung, die langfristig äußerst unangenehme Folgen für Gelenke, Sehnen und Muskeln haben können.

Teilweise kann damit auf Dauer die Gesundheit so eingeschränkt werden, dass klassische Schreibtisch- oder PC-Arbeiten unmöglich gemacht werden.

Ergonomische Tastaturen sind demzufolge so gefertigt, dass sie die natürliche Position und Haltung der Hände und Arme unterstützen. Beispielsweise verfügen ergonomische Tastaturen häufig über die Möglichkeit, sich in ihrer Höhe verstellen zu lassen. Damit können die Hände und Finger beim Schreiben in eine Position gebracht werden, die sich wesentlich angenehmer anfühlt.

Eventuelle Beschwerden, die durch den Gebrauch einer konventionellen Tastatur entstehen würden, treten damit gar nicht erst auf. Wer also Spaß an seiner Schreibarbeit hat, und diese Tätigkeit gerne noch für längere Zeit ausüben möchte, sollte sich für den Kauf einer ergonomischen Tastatur entscheiden.

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Verschiedene Arten von Tastaturen

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kabellose Tastaturen vermeiden unnötige Kabel. Sie können aber für Probleme sorgen, wenn viele gleiche Geräte in der Nähe sind.

Bei Tastaturen handelt es sich zusammen mit der Maus um die ersten Eingabegeräte von Computern. Und da es Computer bereits seit einigen Jahrzehnten gibt, gibt es auch Tastaturen bereits seit einigen Jahrzehnten. Daher ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass im Laufe der Zeit viele verschiedene Arten von Tastaturen auf den weltweiten Markt gekommen sind.

Von ungewöhnlich geformten Tastaturen, über Geräte mit einer Menge zusätzlichen Tasten, bis hin zu Geräten mit deutlich weniger Tasten als gewöhnlich. Dabei stellt sich für einen selbst natürlich die Frage, welche Art von Tastatur nun die richtige ist. Um diese Frage beantworten zu können, ist es zunächst mal notwendig, einen Blick auf die verschiedenen Varianten von Tastaturen zu werfen.

Rubberdome-Tastatur

Zu den Anfangszeiten ähnelten die verbauten Tasten von Computertastaturen mehr dem Prinzip der Schalter von mechanischen Tastaturen, die heutzutage (gerade im Gaming-Bereich) äußerst gefragt sind. Als die Rubberdome-Tastaturen auf den Markt kamen, waren sie so viel günstiger als die damals üblichen mechanischen Tastaturen, dass sie diese beinahe vollständig aus dem Markt gedrängt haben.

Rubberdome-Tastaturen setzen dabei nicht auf einzelne Schalter für jede Taste, sondern auf eine Matte aus Gummi. Und diese befindet sich zwischen der Platine der Tastatur und den Tasten. Die Konstruktion davon ist mit deutlich weniger Aufwand verbunden, als die Konstruktion von Geräten mit herkömmlichem Taster-Prinzip.

Die Matte ist praktisch eine Zwischenebene zwischen der Platine und den Tasten, und verfügt über eine Menge kleiner Kuppeln. Unter jeder Taste befindet sich eine Kuppel (bei der Leertaste sogar mehrere). Wird nun eine Taste gedrückt, geht die Kuppel mit nach unten bis sie die Platine berührt. Bei dieser Berührung wird der Tastenbefehl ausgelöst. Aufgrund dieser Mechanik fallen Rubberdome-Tastaturen auch gerne mal etwas flacher aus, als andere Tastatur-Varianten.

Mechanische Tastatur

Vor knapp einem Jahrzehnt galten mechanische Tastaturen für viele noch als Geheimtipp. Gerade Gamer fielen zuletzt vermehrt dadurch auf, immer öfter lieber auf mechanischen Tastaturen zu spielen. Im Lauf des vergangenen Jahrzehnts ist die Nachfrage sehr stark gewachsen. Und das, obwohl mechanische Tastaturen in der Regel einen deutlich höheren Preis haben, als Rubberdome-Tastaturen oder andere Arten. Dies war schließlich auch damals der Grund, warum in den Anfangszeiten des digitalen Zeitalters mechanische Tastaturen vermehrt von Rubberdome-Modellen abgelöst wurden.

Bei dieser Art von Tastaturen verfügt jede Taste über einen eigenen Kontaktschalter. Innerhalb des Schalters ist eine Feder verbaut, die für einen angenehmen Widerstand beim Drücken der Taste sorgt. Ausgelöst wird eine Taste dann, sobald ihr Schalter gänzlich durchgedrückt und betätigt wird.

Wobei dieser Aspekt natürlich Geschmackssache ist. Manche bevorzugen einen leichten Druckwiderstand beim Tippen, und andere einen etwas höheren. Dadurch ermöglichen mechanische Tastaturen ein “direkteres” Feedback beim Tippen, als Rubberdome-Tastaturen. Und gerade dieser Aspekt ist es, der vielen Menschen, die am Computer arbeiten, sehr gut gefällt.

Laptop-Tastatur

Aufgrund ihres flachen Designs haben Laptops stets nur über eine besonders flache Tastatur verfügt. Mechanische Schalter konnten damals noch nicht bei Laptops verbaut werden, sodass es bei Laptop-Tastaturen stets darum ging, sie so flach wie möglich zu gestalten. Dies hatte natürlich auch zur Folge, dass das Schreibgefühl aufgrund der flachen Tasten für viele äußerst gewöhnungsbedürftig war.

Gerade in der Zeit der ersten Laptops waren die Leute noch vermehrt die mechanischen Tastaturen der ersten Computer gewohnt, sodass die flachen Tasten eine sehr große Umstellung waren.

Über Jahrzehnte haben sich diese flachen Tastaturen als Standard für Laptops etabliert. Immer mehr Menschen fanden sich damit ab, und aufgrund der Beliebtheit der mobilen Geräte gewöhnten sich sehr viele an diese flachen Tasten. Inzwischen gibt es sogar ganze Tastatur-Modelle, die mit ihren flachen Tasten und ihrer Fertigung gängigen Laptop-Tastaturen nachempfunden sind. Eben speziell für Leute, die sich so sehr an die Form und die Tasten von Laptop-Tastaturen gewöhnt haben.

Unterschiede in Anzahl der Tasten

Im Laufe der Zeit kamen auch immer mehr Tastatur-Versionen auf den Markt, die entweder über zusätzliche Tasten verfügten, oder bei denen manche Tasten weggelassen wurden. Bei der Variante mit mehr Tasten handelt es sich um Modelle mit sogenannten “Makro-Tasten”, auf die spezielle Funktionen und Befehle gelegt werden können. Zum Beispiel das Ausführen eines Programmes, oder eine ganze Tastenkombination – solche Dinge gehen mit mehr Tasten einfach auf Knopfdruck. Auch sind häufig Tasten zu finden, mit der die Lautstärke (z. B. von Musik) geregelt werden kann.

Demgegenüber stehen Tastaturen, bei denen Tasten, oder ganze Tastenblöcke fehlen. Häufig anzutreffen sind Modelle, die über keinen Numlock mehr verfügen, und dementsprechend auch wesentlich kleiner sind. Dies macht sie nicht nur platzsparender und handlicher für den Transport, sondern entfernt möglicherweise auch Tasten, die gar nicht gebraucht werden.

Nicht wenige Menschen nutzen beispielsweise die Zahlen auf dem Numlock überhaupt nicht, und geben Zahlen stattdessen lieber mit den Zahlentasten über der Buchstaben-Tastatur ein. Nicht selten sind solche Exemplare aufgrund ihrer reduzierten Ausstattung auch etwas günstiger vom Preis her.

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Stephan Forstmann

Experte für Home Office und gesunde Büroarbeit

Stephan stammt ursprünglich aus dem schönen Dresden und ist seit 2009 ein fester Bestandteil im Redaktionsteam von Büromöbel Experte.

Stephan arbeitet seit 2013 im Home-Office und ist seitdem zu einem Experten auf diesem Feld geworden. Er gibt seine Erfahrungen, Tipps und Best-Practices in Form von Tutorials und Artikeln im Ratgeber weiter.

Neben Thema Home-Office beschäftigt er sich täglich mit dem Thema gesunde Büroarbeit und Ergonomie.

Weitere Beiträge von Stephan findest du beispielsweise auf Unternehmer.de oder Abenteuer Home Office.

Privat liebt und lebt Stephan die Fotografie. Mit ihm kann man sich tagelang über Kamera-Technik, Komposition und Bildgestaltung unterhalten. Auch für das Thema Fotografie verfasst er regelmäßig Tutorials.

Wenn du mit Stephan in Kontakt treten möchtest, kannst du ihm gerne eine Mail schreiben: forstmann@bueromoebel-experte.de.

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