Stromkosten senken – 5 Tipps, für das Stromsparen im Büro

In den eigenen vier Wänden macht es fast jeder – Strom sparen wo es möglich ist. Denn die weiter steigenden Strompreise lassen die Stromrechnung in die Höhe schießen. Langsam kommt der Trend zum sorgsamen Umgang mit dem teuren Gut auch in den deutschen Büros an. Firmenchefs und Büroleiter weisen ihre Mitarbeiter darauf hin, auch im Büro Strom zu sparen. Bis zu 20 Prozent der Stromkosten können am Arbeitsplatz eingespart werden. Heute wollen wir Ihnen zeigen wie:


Stromsparen bei hochwertigen Elektrogeräten

Im Büro gibt es eine Vielzahl von Stromfressern. Computer und Notebooks, Fax, Drucker und Kopierer arbeiten den ganzen Tag oder verbrauchen Strom im Stand-by Modus. Oftmals steht in jedem Büroraum ein eigener Drucker. Zunächst sollte daher überlegt werden, ob so viele Geräte überhaupt nötig sind. Können Mitarbeiter manche Elektrogeräte zusammen benutzen? Auch ein großes Multifunktionsgerät spart nicht nur Platz, sondern zugleich Stromkosten. In der Anschaffung zwar teurer, aber über die Einsparung der Stromkosten, lohnt sich die Investition schnell.
Was bei Elektrogeräten zu beachten ist:

  • Achten sie auf die Qualität neuer Geräte
  • Schnäppchen haben oftmals hohe Folgekosten
  • Deshalb: vorher informieren und Folgekosten beachten

Stromsparen am Computerarbeitsplatz

Bildschirm im Stand-by
Echter Stromfresser: Bildschirm im Stand-by-Modus

Viele Mitarbeiter sind sich überhaupt nicht bewusst, wie sie selbst effektiv Strom an ihrem Arbeitsplatz sparen können. Als Firmenchef ist es deshalb wichtig, die eigenen Mitarbeiter zu motivieren und immer wieder zu erinnern:

  • Bei einem Gruppenmeeting zu Beginn können die wichtigsten Punkte angesprochen werden
  • Monatliche Infomails halten die Angestellten auf dem Laufenden
  • Die eingesparten Stromkosten im Vergleich zum Vormonat sollen motivieren

Moderne Computer und Notebooks haben tolle Hardware, die intelligent Strom einsparen kann. Moderne Prozessoren regeln ihren Stromverbrauch automatisch herunter, wenn es wenig zu tun gibt. Großes Einsparpotential bieten auch Netzteile mit besonders hohem Wirkungsgrad. Noch mehr Kosten können eingespart werden, wenn der Computer nach einer bestimmten Dauer ohne Benutzung automatisch in den Ruhezustand versetzt wird. Möchte man am Computer weiterarbeiten und hebt den Ruhezustand auf, kann man genau dort weiterarbeiten, wo man vor der Pause aufgehört hat. Jedes moderne Betriebssystem hat hierfür eine Einstellmöglichkeit.
Nach Arbeitsschluss sollten die Angestellten ihre PCs und Bildschirme ganz vom Stromnetz trennen. Hohe und zu 100% vermeidbare Kosten entstehen durch den Stand-by Modus dieser Geräte in den Nachtstunden und über das Wochenende. Steckerleisten mit Schalter ermöglichen es jedem Mitarbeiter den eigenen Arbeitsplatz ohne Aufwand vom Stromnetz zu trennen. Gibt es feste Arbeitszeiten, ist eine Zeitschaltuhr ebenfalls sinnvoll. Doch Vorsicht: Werden Computer ab und an auch in den Nachtsstunden benutzt, kann ein Auslösen der Zeitschaltuhr fatale Folgen für die Hardware haben. Eine Zeitschaltuhr lohnt sich jedoch besonders bei Druckern die nachts nicht genutzt werden.


Stromsparen mit der Beleuchtung

Gerade hier gibt es eine Vielzahl von weiteren Möglichkeiten um Strom im Büro zu sparen:

  • Der erste Mitarbeiter morgens schaltet automatisch das Licht im Büro ein
  • Ist es draussen hell, reicht das Tageslicht am Arbeitsplatz meist zum Arbeiten am Computer aus.
  • Es empfiehlt sich der Einsatz von Energiesparlampen – oder noch besser – LED Leuchtmitteln

Auch für Büros typsiche Halogenlampen benötigen viel Strom und sollten durch LED Leuchtmittel ersetzt werden. Ein empfehlenswerter Schritt, wenn der Büroraum rund um die Uhr ausgeleuchtet wird.

Moderne LED-Spots
Günstige Bürobeleuchtung: Moderne LED-Spots

In der Büroküche, auf den Toiletten und im Flur sollten Bewegungsmelder angebracht werden. Das Licht schaltet sich automatisch nach einer bestimmten Zeit aus, wenn kein Mitarbeiter den Bewegungsmelder auslöst. Ist man mit modernen Leuchtmitteln ausgerüstet, so sind die Kosten für die Beleuchtung mit Sicherheit der geringste Anteil im Gesamtverbrauch.


Richtiger Umgang mit Heizung und Klimaanlage

Natürlich empfindet jeder Mitarbeiter die Temperatur im Büro unterschiedlich.
Grundsätzlich gilt jedoch:

  • Die Räume nicht zu sehr aufheizen
  • Mehrmals am Tag alle Fenster ganz öffnen, dabei die Heizung ausschalten

Durch ein über längere Zeit gekipptes Fenster entweicht viel mehr Wärme im Vergleich zum kurzen Stoßlüften.

Damit nicht zu viel Wärme durch undichte Fenster verloren geht, müssen diese vom Fachmann überprüft werden. Auch eine regelmäßige Wartung der Heizungs- und Klimaanlage spart Strom- und Heizkosten. Die Klimaanlage ist ein wahrer Stromfresser, deshalb sollte das Büro auch im Hochsommer nicht auf arktische Temperaturen heruntergekühlt werden. Läuft die Klimaanlage im Büro, müssen Türen und Fenster geschlossen bleiben.


Stromsparen in der Mittagspause

Auch während der Mittagspause können die Angestellten Strom sparen:

  • Das mitgebrachte Essen sollte nicht auf dem Herd erwärmt werden, sondern in der Mikrowelle
  • Der Geschirrspüler in der Büroküche sollte nur eingeschaltet werden, wenn er auch voll ist
  • Das Energiesparprogramm dauert länger, reinigt das Geschirr aber genauso gut
  • Der Kühlschrank sollte nicht direkt in der Sonneneinstrahlung stehen und muss nicht kälter als sieben Grad Celsius eingestellt werden

Als Firmeninhaber sollte man seine Mitarbeiter immer wieder daran erinnern und ermutigen, aktiv Strom zu sparen. Zeitschaltuhren, Bewegungsmelder und Schalterleisten helfen den Angestellten bei der Umsetzung. Die größte Motivation sind sicherlich die eingesparten Kosten – vielleicht können die Zahlen ja in den kommenden Monaten noch weiter unterboten werden?

Infografik Strom sparen im Büro

In unserer Infografik haben wir alles auf einen Blick für Sie aufbereitet.

Infografik Strom sparen im Büro
Infografik Strom sparen im Büro

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