Der ideale IT Arbeitsplatz – das sollten Sie beachten

Ein IT-Mitarbeiter ist der Informationstechnologe der Firma. Alles was zu Thema Informations- und Datenverarbeitung auf der Grundlage technischer Systeme gehört, fällt in sein Arbeitsgebiet. Darunter zählt die elektronischen Datenverarbeitungen in Verbindung mit der Informatik.

Anforderungen, wie die Überprüfung technischer Systeme (Betriebssysteme, Hardware, Software) im Rahmen von IT‐Projekten, die Konfiguration und Administration der IT‐Infrastruktur (Microsoft Windows, Linux), ebenso die Diagnose und Fehlerbehebung dieser Systeme, auch alles was den Kommunikationsfluss in der Firma am Laufen hält, werden an einen IT’lers gestellt. Zudem können die Erstellung von Schulungs‐ sowie Informationsmaterial für die Mitarbeiter und entsprechende Unterweisungen, sowie die Mitarbeit bei der Erstellung technischer Konzepte und Dokumentationen zu ihren Aufgaben gehören.

Dies hat zu Folge, dass IT-ler besondere Ansprüche haben müssen, den Aufgaben entsprechend. Welche das sind, dies wollen wir uns genauer ansehen.

Welche Anforderungen haben IT-ler

Bevor man mit der Arbeitsplatzausstattung anfängt, sollte darüber nachgedacht werden, wo der IT´ler arbeiten wird. Der sogenannte „modern workplace“ zeichnet sich nicht unbedingt durch einen festen Platz in einem Büro aus. Flexibilität ist hier das Stichwort. Es muss die Möglichkeit eines flexiblen Arbeitsplatzes geboten werden, welcher auch ins Home Office und mobil verlegt werden kann. Denn oft ergeben sich die größten technischen Probleme, wenn man selbst nicht mehr vor Ort ist. Kennen Sie das?

Der moderne Arbeitsplatz muss wandelbar und agil sein. Dies lässt sich einmal mit einer geeigneten Hardware, sowie aber auch der entsprechenden Software gestalten.

Wichtig ist, dass neben den mobilen Möglichkeiten, also der Geräte- und Standortunabhängigkeit, auch die der Kommunikation und Zusammenarbeit geboten sein müssen. Dabei sollte der Sicherheitsaspekt immer eine Rolle spielen.
Und es geht nicht nur um technologisch attraktive Plätze, sondern eben auch um Kommunikationplätze. Denn eine gute Zusammenarbeit verläuft über die Kommunikation.

Was müssen IT-Arbeitsplätze bieten?

Heller, mit Tageslicht durchfluteter IT-Arbeitsplatz
Heller, mit Tageslicht durchfluteter IT-Arbeitsplatz
Egal ob ein fester oder ein flexibler Arbeitsplatz benötigt wird, dieser muss jedenfalls viel Fläche bieten. Mindestens zwei Monitore müssen darauf ihren Platz finden können. Ein gutes ergonomisches Mobiliar wird in einem Unternehmen mittlerweile vorausgesetzt. Hierbei gilt es zu beachten, dass IT´ler die Wahl auf dem Arbeitsmarkt haben. Sie können sich den Arbeitgeber und das dementsprechende Arbeitsumfeld aussuchen. Ein ergonomischer Platz ist in ihrer Auswahl entsprechende relevant.

Je nach Büro muss ein IT-Arbeitsplatz auch zum Open Space passen. Grundlegende Anforderungen sollten hierbei also erfüllt werden. Ergonomische Voraussetzungen, wie Licht und Schallschutz, aber auch Sicherheitsaspekte gegenüber unberechtigten Einblicken, der notwendige Datenschutz, müssen hierbei beachtet werden.

Unter Umständen spielen Gruppenarbeitsplätze eine Rolle: Mehrere IT´ler die zusammenarbeiten, Konzepte entwerfen, müssen Kommunikationsmöglichkeiten nutzen können, aber auch isoliert von Außengeräuschen und Einflüssen sein.  Dabei sollte zudem die genutzte Technik mit einbezogen werden: Wie der Tisch ausgerichtet wird, auch dass die Sicherheit am Arbeitsplatz durch evt. Kabelsalate gewährleistet wird, sowie dass die Technik weggeschlossen werden kann.

Aber auch Konferenzbereiche für Schulungen und Unterweisungen müssen gegeben sein. Diese haben wiederum gewisse technische Anforderungen, welche zudem durch das Mobiliar zu erfüllen sind. Sowie spezifische Ansprüche, je nach Meetinggröße und Länge, werden hierbei mit einbezogen.

Flexible Arbeitsplätze müssen zusätzlich möglich sein. Desk Sharing hat andere Anforderungen, welche relevant sind. Dazu gehören die Möglichkeiten multifunktionaler Einstellungen des Arbeitsplatzes, des Arbeitsstuhles und die Verschlussmöglichkeiten persönlicher Geräte.

Und doch sind IT´ler Minimalisten. Sie konzentrieren sich auf das Wesentliche und wollen auch keine für sie unnötigen Utensilien. Ihnen ist viel Platz, wie schon erwähnt durch mehrere Bildschirme sowie zusätzlichen Laptops, auf dem Tisch wichtig. Notwendigkeiten wie ergonomische Grundprinzipien und die Sicherheit zum einem für Ihre Technik zum anderen für die Daten der Firma. Sie sind praktisch veranlagt und mögen clevere Lösungen. Anpassungen an das Arbeitsumfeld sind dabei unabdingbar.

Regelmäßige Prüfungen der Sicherheitsstandard gehören zudem dazu. Mittlerweile gibt es einige Versicherungen bzw. Genossenschaften, welche sich der Überprüfung der Arbeitsverhältnisse mit dem Blick auf Ergonomie und Arbeitsschutz verschrieben haben und so Firmen dabei unterstützen, ihre Möglichkeiten nach aktuellsten Standards zu auszuschöpfen.

Wie sieht dies im Detail aus?

Egal welche Arbeitsplatzvariante oder in welchem Umfeld sie genutzt wird, der ergonomische Aspekt dabei ist unabdingbar. Gerade für IT’ler, welche sich in ihrer Arbeitsweise gut und gerne auch mehr als acht Stunden an ihrem Schreibtisch und einem Projekt festbeißen können, ist es relevant, immer einen Blick auf ihre Gesundheit zu haben.

Dabei spielen zum Thema Ergonomie folgende Punkte eine Rolle:

Ausreichend Arbeitsfläche

Fragt man einen IT‘ler was ihm an seinen Arbeitsplatz am Wichtigsten ist, bekommt man zuerst die Antwort, dass er sich Platz wünscht. Dabei ist vor allem der Schreibtisch gemeint. Auch wenn nach ihrer Vorstellung nicht viel darauf stehen sollte, müssen mehrere Monitore, Schreibtechnik und der Laptop dort ihren Platz finden.

Viel Platz bedeutet aber auch genug Stauraum zu bieten. Während Programmierer eher nicht viele Schränke benötigen, sind die IT’ler, die sich um die technische Ausrüstung der Firma kümmern, dringendst darauf angewiesen. Denn Zubehöre für Schreibtische, Computer, Laptops, Telefonstationen müssen alle sortiert und verstaut werden. Zuwenig Platz verursacht Chaos. Abschließbare Möglichkeiten dienen dabei der Sicherheit.

Genug Arbeitsplatz wird zudem mit unterstützenden Büroutensilien möglich. Hierzu zählen Monitorhalter, welche es zulassen, dass Monitore nicht mehr den Platz direkt auf der Arbeitsfläche wegnehmen. Dazu gehört ein akkurates Kabelmanagment, welches viele Kabel sicher verstaut: Unter dem Tisch die Kabelwanne und Kabelschläuche, auf dem Tisch ein Kabeldurchlass. Zudem bietet sich ein PC-Halter an.

Die optimale Schreibtischhöhe

Der Arbeitsplatz muss auf den Nutzer abgestimmt werden, nicht der Nutzer auf dem Platz. Dem zur Folge ist es unabdingbar, dass der Schreibtisch in der Höhe an den Mitarbeiter ausgerichtet werden kann. Höhenjustierbare Tische sind hierbei das Mindeste. Viele IT’ler bevorzugen mittlerweile Steh- und Sitz-Arbeitsplätze, damit sie in Bewegung bleiben. Gerade wenn viel telefoniert wird, bietet sich der Arbeitsplatz im Stehen an. Für Projekte, welche mehr Konzentration benötigen, kann sich dann wieder hingesetzt werden.

Ein niedriger Lärmpegel

Zum Thema Telefonieren passt sehr gut die Frage nach möglichen Akustiklösungen. Denn um Probleme zu lösen, muss manchmal sehr viel telefoniert werden. Um hierbei niemanden zu stören, bieten sich aufstellbare Akustikwände an. Diese sind auch für die Sicherheit sehr effektiv. Der Bereich kann damit abgeschirmt und mit sensiblen Daten gearbeitet werden. Um der Lautstärke zudem entgegen zu wirken, sind Wandpanelle sehr effektiv. Diese sollten im Idealfall nicht parallel im Raum eingesetzt werden, sondern an den Wänden über Eck. Vielleicht gibt es ja auch die Option sogenannte Telefonierbereiche zu schaffen, in Form von Phoneboxen oder extra Räumen.

Die optimale Sitzhöhe

Tatsächlich glauben viele IT’ler nicht daran, dass ein ergonomischer Stuhl relevant ist. Vielen ist vor allem die Bequemlichkeit wichtig. Und doch, bei der Neuausstattung eines IT Arbeitsplatzes sollte dieser genauso seine Beachtung finden, wie der Schreibtisch. Denn so wie der Schreibtisch auf den Nutzer ausgerichtet sein muss, muss der Stuhl ebenso an den Mitarbeiter angepasst werden. Die Beine müssen im rechten Winkel zum Boden stehen können, die Rückenlehne sollte flexibel sein. Stühle oder Hocker, die sich gänzlich mitbewegen können, stärken die Muskulatur und beugen Ausfällen vor. Bei höhenverstellbaren Schreibtischen bieten sich sogenannte Sitz- und Stehhocker an, welche den Körper in Bewegung halten, ihn aber beim Stehen auch entlasten.

Die richtige Ausleuchtung

Die optimale Ausleuchtung für das konzentrierte Arbeiten gibt das Tageslicht. Wenn dies nicht vorhanden sind, sollten Tageslichtleuchten diese ersetzen. Persönliche Schreibtischlampen, welche sich jeder Mitarbeiter selbst ausrichten kann, sei es im Bezug auf Helligkeit und Ausbreitung am Platz, sollten dabei immer vorhanden sein.

Wenn es Fenster gibt, sollte beachtet werden, dass der Arbeitsplatz dementsprechend ausgerichtet ist. Das Licht darf nicht hinter oder vor ihm strahlen. Eine seitliche Ausrichtung zum Tageslicht wird hierbei empfohlen.

Das optimale Klima

Das optimale Klima vereint die Faktoren der Temperatur, Luftfeuchtigkeit, Luftgeschwindigkeit und der Luftqualität. Auch hierfür wird präventiv eine akkurate Ausrichtung des Arbeitsplatzes empfohlen. Zudem erweist es sich als sinnvoll Sonnenschutz und Kühlungsgeräte zum IT-Arbeitsplatz hinzu zu planen. Denn gerade die benötigten technischen Geräte sollten sich nicht zu stark erwärmen. Für Laptops gibt es zum Beispiel externe Lüfter, welche drunter gesetzt, oder an den Arbeitsplatz ausgerichtet werden können.

Gruppenarbeitsplätze

Diese benötigen, neben den ergonomischen Aspekten, vor allem mehr Abschirmung vor äußerlichen Einflüssen. Gerade bei Tischkombinationen ist es wichtig, sich konzentrieren zu können, aber auch selbst durch Telefonate nicht zu stören. Doch müssen Trennwände auch die Möglichkeit bieten zusammenzuarbeiten. Es gibt Trennwände, welche nur eine begrenzte Höhe haben. Sie teilen Tischkombinationen, geben aber oben drüber Kommunikationswege frei. Ablagestationen auf Trennwänden bieten zudem die Option untereinander Entwürfe auszutauschen, ohne seinen Arbeitsplatz erst verlassen zu müssen.

Desk Sharing

Zum Thema Desk Sharing lassen sich eben erwähnte Punkte genauso anpassen. Hierbei ist zu empfehlen vor allem auf ergonomische Tische und Stühle zurückzugreifen, welche den unterschiedlichen Belangen der Mitarbeiter entsprechen können. Vielseitigkeit ist hierbei das Wichtigste. Stühle, die sich in der Höhe, Breite, Tiefe, in der Beweglichkeit, mit den Armlehnen, der Rückenlehne einstellen lassen, sind dabei absolut notwendig. Dies gilt auch für Tische. Hier direkt Sitz- und Steharbeitsplätze einzusetzen, ist die sicherste Variante.

Beim Desk Sharing ist zudem wichtig, persönliche Bereiche zu schaffen. Schränke, in denen jeder Mitarbeiter sein Arbeitsmaterial abschließen kann, erweisen sich als effizient. Platzsparende Optionen sind Schließfachschränke. Passender zur Möblierung erweisen sich eher Schiebetürenschränke. Diese geben auch oft mehr Raum zur Verfügung.

Direkt am Tisch können Unterbauschubladen für Kleinteile angebracht werden, damit nach Bedarf Kleinmaterial für alle zugängig sind. Der PC-Halter sollte flexibel sein, da manchmal auch nur der Rechner gewechselt wird, je nach Nutzer. Hierzu bieten sich die mittlerweile sehr kleinen Modelle an, weil sie leichter und flexibler sind, aber in der Leistung den älteren größeren PC’s im nichts nachstehen.

Open Space

Das Prinzip des Open Space ist das Vereinen von Arbeitsplätzen, Konferenz- und Meetingbereichen in einem großen Raum. Um hier einen persönlichen Bereich zu schaffen, welcher die gegebenen Sicherheitsaspekte erfüllt, sind Trennwände unablässig. Sehr effektiv sind dabei auch Whiteboards. Sie vereinen den Kreativ- sowie Kommunikativbereich und können auch einen abtrennenden Effekt haben. Nur sollte hierbei beachtet werden, dass diese keine akustisch dämmende Wirkung haben. Schränke wirken ebenso sinnvoll für die Untergliederung der Räume.

Wichtig ist, dass auch hier die oben genannten ergonomischen Richtlinien beachtet werden, vor allem wenn es um die Ausrichtung der Schreibtische geht.

Konferenzbereich

Der Konferenzbereich hat besondere Anforderungen, vor allem für IT’ler. Denn hier muss dafür gesorgt werden, dass Raum für genug Technik geboten, die Sicherheit gewährleistet und der Tisch, vor allem aber die Stühle den Konferenzzeiten angepasst werden. Für Schulungen, welche über viele Stunden gehen, sollten Stühle zur Verfügung stehen, die den Körper entlasten. Hierbei sind Freischwinger sehr sinnvoll. Da diese dafür gemacht sind, dass der Körper etwas wippen kann. Zudem sollten diese hochwertig, für eine entsprechende Lebensdauer gemacht sein und zusätzlich entsprechend bequem. Die Sitzfläche sollte eine ordentliche Polsterung haben, für stark klimatisierte Räume empfiehlt sich ein Netzrücken, um Schwitzen zu vermeiden.

Der Tisch, welcher ausreichend Platz für alle bietet, sollte elektrifiziert sein. Das heißt er sollte Anschlussmöglichkeiten bieten. Hierbei gibt es unterschiedliche Alternativen. Oft ist es möglich in der Tischmitte Ausfräsungen machen zu lassen, mit einer Steckerleiste inbegriffen, welche auch USB und andere Anschlüsse zur Verfügung stellt. Optional kann unter den Tisch die Elektrifizierung stattfinden, mit einem entsprechenden Kabelmanagement (einer Kabelwanne, einer Kabelspirale ect.) sollte das auch kein Problem sein. Ein Beistellcontainer, Pult oder ähnliches, am besten auf Rollen, sollte zudem zur Verfügung stehen, auf die elektrische Geräte, wie einen Laptop für Meetings oder einen Beamer aufgestellt werden können. Zudem dürfen hier auch Whiteboards oder eine andere Präsentationswände nicht fehlen, um neue Konzepte besser gemeinschaftlich entwerfen zu können.

Lohnt sich der ganze Aufwand?

Im Prinzip muss dies jeder für sich und sein Unternehmen selbst entscheiden. Doch in einer Zeit, in der sich Programmierer und andere IT’ler die Firmen aussuchen können, sollten Sie entscheiden, wie wichtig Ihnen ihre Arbeit ist. Oft ist die IT der Grundpfeiler einer Firma. Personalisiertes Arbeiten, Zusammenarbeit, Kommunikation, Soforthilfe bei Problemen ist nur mit einer Arbeitskraft, welche schnell vor Ort ist, möglich.

Umso besser schlussendlich die Voraussetzungen für ein gutes Arbeitsumfeld geschaffen wurden, umso mehr zahlt sich dies auch in der Leistung der Mitarbeiter aus. Voll ausgestattete ergonomische Arbeitsplätze motivieren und vor allem beugen sie Krankheiten vor. Zudem geht es auch um die Sicherheit Ihrer Firma, welche auch durch die Hardware einer Büroeinrichtung beeinflusst wird.

 

 

 

 

 

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