Business-Smartphone – worauf achten?

Business-Smartphone: Mittlerweile ist auch in der Arbeitswelt die Nutzung von Smartphones gelebte Praxis. Schnelle Notizen, Kontaktverwaltung und natürlich die vielfältigen Kommunikationsmöglichkeiten mit Kunden und Kollegen haben den Umgang mit Notizzetteln und Stift zunehmend in den Hintergrund treten lassen.

Dabei ist die Nutzung vom Business-Smartphone heutzutage nicht mehr nur auf die Management-Ebene des Unternehmens beschränkt. Mit dem Einsatz von Business-Handys steigen aber auch die Anforderungen an die Geräte. Dies betrifft sowohl die technische Ausstattung als auch der Blick auf den Datenschutz.

In diesem Beitrag beschreiben wir, was bei der Auswahl von Business-Smartphones zu beachten ist und welche Geräte besonders geeignet sind.

Business-Smartphone – darauf sollten man achten

Bei der Auswahl eines geeigneten Business-Smartphones spielen viele Faktoren eine Rolle:

  • Akkulaufzeit
  • genügend Speicherplatz
  • ausreichend Performance für angenehmes Arbeiten
  • und nicht zuletzt die Sicherheit

Daraus ergibt sich, dass sich nicht unbedingt jedes Handy für den effektiven Einsatz eignet.

Ein weiteres Auswahlkriterium ist bereits das Display: Damit Dokumente gelesen und auch problemlos bearbeitet werden können, ist ein Display mit Full-HD-Auflösung und einer Diagonalen von mindestens 6 Zoll keineswegs übertrieben.

Für die Arbeit unterwegs ist ein Smartphone mit einem Stift oder sogar einer „richtigen“ Tastatur angebracht. Weitere Grundvoraussetzungen sind ein ausreichend bemessener Speicher sowie mindestens 4 GB (besser 8 GB) RAM, hinzu kommen ein solider Akku und ein Hochleistungsprozessor.

Kauftipps für Business-Smartphones

Wir haben uns eine Reihe von Smartphones verschiedener Hersteller angesehen, die uns für den Einsatz im Arbeitsalltag geeignet erscheinen. Dazu gehören einige Big Player der Branche, aber auch der einen oder anderen Geheimtipp:

#Transparenz
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Blackberry KEY2

So ist uns das Blackberry KEY2 aufgefallen, das mit einer echten Tastatur und mit einer griffigen Gehäuserückseite ohne Lack- und Glaseffekte daherkommt. Es verfügt über eine sehr scharfe Displaydarstellung sowie Sicherheitsfeatures, die besonders im Firmenumfeld gefragt sind. Dadurch, dass es nicht über eine hochgezüchtete Kamera verfügt, ist dieses Android-Smartphone zu einem attraktiven Preis erhältlich und ist somit eine echte Alternative.

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Business-Smartphone - worauf achten? 2 Das Blackberry KEY2 ist ein beliebtes Business-Smartphone – auf Amazon anschauen*

Samsung Galaxy Note 10 Plus

Klassenprimus bei den Business-Mobiles ist zweifelsohne das Samsung Galaxy Note 10 Plus. Von den Leistungsmerkmalen ist dieses Gerät schon beinahe ein Mini-PC, verfügt es doch über satte 12 GB Arbeitsspeicher. Auch in den Kategorien Akkulaufzeit, Ausstattung, Display und Performance bietet das Galaxy Note 10 Plus Spitzenwerte.

Ein businesstypisches Tool ist das DeX-Pad, welches eine Verbindung zu einem externen Monitor herstellt. Ein Eingabestift erleichtert das Erstellen von Nachrichten und einfachen Skizzen auf dem 6,8 Zoll großen Display. Der Akku liefert mit 4300 mAh genug Strom für einen ganzen Arbeitstag.

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Business-Smartphone - worauf achten? 4 Das Samsung Galaxy Note 10 Plus ist das eines der leistungsstärksten Business-Smartphones – auf Amazon anschauen*

Das Display des „kleinen Bruders“ Samsung Galaxy Note 10 (ohne „plus“) ist mit 6,3 Zoll geringfügig kleiner, passt dafür aber in jede Tasche, und es lässt sich problemlos effektiv damit arbeiten.


iPhone 11 Pro

Kommen wir zum Flaggschiff aus dem Hause Apple. Das iPhone 11 Pro lässt für Business-Anwendungen kaum Wünsche offen. Gegenüber den Vorgängermodellen hat sich zwar äußerlich nicht viel geändert, beim iPhone 11 Pro zählen aber insbesondere die inneren Werte. Top Performance und eine verbesserte Akkulaufzeit macht dieses Smartphone auch als Business-Handy interessant, was aber bekanntlich markenbedingt auch seinen Preis hat.

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Huawei P30 Pro

Der chinesische Hersteller Huawei hat in den vergangenen Jahren mit seinen Mobile-Produkten zu den Big Playern aufgeschlossen. Das Huawei P30 Pro hat durch seine beeindruckende Kamera-Performance von sich reden gemacht, macht aber auch als Business-Smartphone eine super Figur. Die Akkulaufzeit ist spitze, das hochauflösende OLED-Display lässt mit seinen 2340 x 1080 Bildpunkten auch kleine Aktienkurse problemlos ablesen.

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Sicherheitshinweise für Business-Handys

Naturgemäß enthalten Business-Smartphones sensible Daten sowohl von Geschäftspartnern als auch von Kunden. Deshalb führen wir im Folgenden einige Sicherheitshinweise an.

  • Speicherinhalte verschlüsseln. Auch wenn Ihr Handy mit einem Passwort und einer Bildschirmsperre geschützt ist, liegen Ihre Daten dennoch unverschlüsselt auf dem Handy und können mit entsprechenden Tools ausgelesen werden, wenn das Gerät einmal in falsche Hände geraten sollte.
  • Deshalb sollten Ihre Inhalte (Fotos, Dokumente, Daten usw.) verschlüsselt werden. Diese Funktion ist bei neueren Geräten bereits standardmäßig aktiviert, ansonsten kann der Speicher auch in den Android-Einstellungen verschlüsselt und mit einem Passwort versehen werden.
  • Handy nur an sichere Stromquellen anschließen. Wer kennt es nicht? Im Büro oder auf Messen den Smartphone-Akku schnell an einem PC oder Notebook per USB-Kabel aufladen. Doch Vorsicht: Das Handy sollte nur an bekannte und vertrauenswürdige Rechner angeschlossen werden. Vermeiden Sie insbesondere öffentliche Ladestationen, wie man sie häufig auf Konferenzen oder auch in Einkaufszentren findet. Man weiß nie, ob jemand hinter der USB-Ladebuchse Ihre Firmendaten abfängt.
  • Unbekannte und unverschlüsselte WLAN-Netze vermeiden. Wenn Sie WiFi in Ihrem Business-Smartphone aktivieren, sehen Sie die WLAN-Netze, die in Ihrer Umgebung verfügbar sind. Unverschlüsselte Netze sind jedoch ein NoGo, da Ihre Daten offen „durch die Luft fliegen“ und problemlos von anderen Usern im gleichen Netz mitgelesen werden können. Und selbst hinter vertrauenswürdig klingenden WLAN-Namen wie „Telekom“ muss nicht unbedingt der bekannte Internet-Anbieter stecken!
  • Benutzen Sie im Zweifel lieber ein VPN, dass Ihre Internetzugriffe verschlüsselt. Entsprechende Apps finden Sie in Ihrem App-Store.

Wie sieht es mit dem Datenschutz aus?

Business-Smartphone und die Sicherheit
Das Thema Business-Smartphone und die Datenschutz, sollte unbedingt bedacht werden!
Spätestens seit Inkrafttreten der EU-Datenschutzgrundverordnung ist die Nutzung von Diensthandys eine heikle Angelegenheit geworden – zu Recht, denn dadurch wurden die Anwender auch im Berufsleben für diese Thematik sensibilisiert. Leider ist aber auch heute noch häufig zu beobachten, dass viele Business-Smartphone-User für ihre privaten oder gar geschäftlichen Kontakte Messengerdienste wie WhatsApp auf dem Firmenhandy nutzen. Dies ist schlichtweg strafbar, da die Nutzung von WhatsApp einem leichtfertigen Umgang mit Kundendaten gleichkommt.

Nach der Installation und während des ersten Aufrufes von WhatsApp wird der Inhalt des gesamten Smartphone-Telefonbuchs ungefragt an den WhatsApp-Betreiber Facebook in die USA gesendet. Wie man dort wiederum mit diesen Daten umgeht und diese auswertet, sei einmal dahingestellt. Fakt ist auf jeden Fall, dass persönliche Daten auch von Personen in Ihrem Smartphone-Telefonbuch, die WhatsApp nicht nutzen, ungefragt zum Anbieter außerhalb des Geltungsbereichs der DSGVO gesendet werden.

Selbes gilt übrigens auch für so beliebte Dienste wie Dropbox, deren Datenspeicher häufig im außereuropäischen Ausland liegen. Für Business-Kommunikationsanwendungen empfehlen wir professionelle Dienste, mit denen unternehmensinterne Kommunikationsstrukturen aufgebaut werden können, in die auch Kundenkontakte auf sicherem und verschlüsseltem Wege einbezogen werden können.

Habe ich Anspruch auf ein Diensthandy?

Die Frage müsste heutzutage eigentlich eher lauten: Kann ich ein Diensthandy ablehnen? Wenn Ihr Arbeitgeber darauf besteht, dass Sie ein Dienst-Smartphone verwenden (um z. B. private von dienstlicher Nutzung zu trennen), können Sie dies in der Regel nicht verweigern. Das Diensthandy muss also gemäß der arbeitsvertraglichen Regelungen während der Arbeitszeit eingeschaltet sein, wenn Sie erreichbar sein müssen. Umgekehrt darf Ihr Arbeitgeber aber auch auf die Herausgabe Ihres Diensthandys bestehen, da es sich hierbei um ein vom Unternehmen zur Verfügung gestelltes Arbeitsmittel ist.

Was passiert, wenn ich mein Business-Smartphone verloren habe oder es gestohlen wurde?

Wird das Business-Smartphone gestohlen, sollte sichergestellt sein, dass auf die vorhandene Daten nicht zugegriffen werden kann
Wird das Business-Smartphone gestohlen, sollte sichergestellt sein, dass auf die vorhandene Daten nicht zugegriffen werden kann
Foto: Andrey Popov / Fotolia.com
Wenn Sie Ihr Diensthandy verloren haben, sind Sie nicht nur für den materiellen Verlust des Gerätes haftbar, sondern auch für daraus entstehende Konsequenzen zum Schaden des Unternehmens (Datenverlust, Datenmissbrauch usw.).

Sollte das Smartphone „nur“ ins Wasser fallen, können Sie dafür in der Regel nicht haftbar gemacht werden – hier springen entsprechende Versicherungen ein. Anders ist es jedoch bei grober Fahrlässigkeit, zum Beispiel fehlender PIN-Schutz des Telefons, wodurch schnell sensible Daten an Unbefugte gelangen können.

Deshalb: sichern Sie Ihr Business-Smartphone immer mit einem PIN-Code, einem Fingerabdruck-Scan oder ähnlichen Sicherheitsmaßnahmen!

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