Nervige Bürotypen – und wie man mit ihnen klarkommt

Wer an einen Büroarbeitsplatz arbeitet, teilt sich den Raum meistens noch mit mehreren Kollegen. Nur Abteilungsleiter und Chefs genießen oftmals ein Einzelbüro. Die Zusammenarbeit mit den Kollegen in einem Büro ist nicht immer einfach. Wenn verschiedene Persönlichkeiten über mehr als acht Stunden täglich in einem Raum zusammensitzen und arbeiten, entstehen oftmals Spannungen.

Dabei ist eine gute Zusammenarbeit im Team wichtig. Effektives Arbeiten, Spaß an der Arbeit und vor allem Erfolg sprechen für eine gute Atmosphäre im Büro.
Dabei gibt es ein paar Kollegen mit Eigenarten, die uns in vielen Büros über den Weg laufen und auf die jeder gerne verzichtet.

Diese Kollegen kosten Nerven

Der heimliche Chef

Der Chef-TypDer heimliche Chef beispielsweise verteilt gerne Aufgaben und lässt alle lautstark an seinem Erfolg teilhaben. Eigene Fehler lässt seine dominante Art nicht zu und ständig versucht er seine Stellung zu verbessern. Es ist klar, dass die Zusammenarbeit mit den Kollegen nicht immer einfach ist.

Der Nörgler

Der Nörgler hat an jeder seiner täglichen Aufgaben am Arbeitsplatz etwas auszusetzen. Er zieht mit seiner schlechten Laune das ganze Team hinunter. Die Stimmung im Büro erreicht ihren Tiefpunkt, wenn der Nörgler anfängt sich über seine Arbeit zu beschweren. Er wünscht sich mehr Freizeit und kann sich mit seinem Arbeitgeber und dem Job schlecht identifizieren.

Der Clown

Das totale Gegenteil ist der Clown. Natürlich ist es positiv wenn jemand gute Stimmung hat, doch der immer gut gelaunte und lustige Kollege redet zu viel und hält andere von den täglichen Aufgaben ab und bringt Unruhe ins Team.

Der Gossip-Typ

Die neusten Gerüchte im Büro erfahren die Kollegen von der Plaudertasche. Dabei muss es sich nicht immer um eine weibliche Kollegin handeln. Der Beziehungsstatus vom Chef oder das Blitzerticket der Kollegin sind für die Plaudertasche wichtiger als die eigene Arbeit. Die Hauptaufgabe der Plaudertasche ist die Verbreitung von Informationen und Gerüchten in der Firma und was selten einem guten Arbeitsklima im Team dient.

Der Emotionale

_MG_0214In fast jedem Büro gibt es den sentimentalen Kollegen. Private Probleme werden mit den Arbeitskameraden ausdiskutiert. Er verwechselt die Mitarbeiter im Büro oftmals mit seinen besten Freunden und gibt Dinge Preis, die nichts im Arbeitsalltag verloren haben. Er ist auch während der Arbeit emotional und anhänglich.

Der Unbändige

Ein anderer Fall ist der energiegeladene Arbeitskollege. Wer kennt das Gefühl montagmorgens um halb acht nicht? Der powergeladene Kollege ist zu jeder Zeit fit und bereit für neue Aufgaben.

Im direkten Vergleich sehen die anderen Büromitarbeiter alt, müde beziehungsweise faul aus. Er stellt mit seiner unbändigen Energie alle anderen in den Schatten, was nicht für ein gutes Arbeitsklima im Büro sorgt.

Der Einzelkämpfer

Der Eigenbrötler ist nicht der unangenehmste Kollege. Er ist still, verkriecht sich hinter seinem Computer und der Arbeit.

Nur selten meldet er sich zu Wort und verbringt die Mittagspause in einer stillen Ecke. Er ist weniger ein Teamplayer, sondern lebt und arbeitet in seiner eigenen Welt. Was nicht bedeutet, dass er seine Aufgaben nicht erfolgreich erledigt!

 

So klappt es mit den Kollegen

Ein gutes Arbeitsklima im Büro zu schaffen ist nicht schwer. Wenn alle Kollegen Rücksicht aufeinander nehmen, beispielsweise laute störende Gespräche vermeiden und Temperatur absprechen, klappt die Zusammenarbeit gut.

In den meisten Fällen sind die Arbeitskollegen eben nur Kollegen und nicht die besten Freunde. Deshalb sollten private Probleme nicht im Büro diskutiert werden.

Gibt es doch Probleme, müssen diese offen angesprochen werden. Es hilft nicht, sich beim Chef hinter dem Rücken des Betroffenen zu beschweren.

Eine freundliche und höfliche Aussprache schafft Vertrauen unter den Kollegen und verbessert das Arbeitsklima.

Wichtig ist außerdem ein ordentlicher Arbeitsplatz. Dokumente und Unterlagen sollten geordnet sein, damit Kollegen die wichtigen Papiere finden können. Es macht nicht nur auf den Chef einen schlechten Eindruck wenn alte Kaffeetassen, Papiere und Notizzettel wild auf dem Schreibtisch verteilt sind.

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