Ergonomie am Arbeitsplatz – Tipps + Infografik
Ergonomie am Arbeitsplatz ist ein oft unterschätztes Thema. Täglich sitzen wir mehrere Stunden – ob im Auto, zu Hause auf der Couch oder im Büro am Schreibtisch. Im alltäglichen Bürojob integrieren wir viel zu wenig Bewegung. Und wer hat schon Lust, sich nach einem langen, anstrengenden Arbeitstag noch ausgiebig zu bewegen? Deshalb sollten Sie einer guten Arbeitsplatzausstattung im Büro besondere Bedeutung schenken.
Inhalt
- Ergonomie am Arbeitsplatz: Die wichtigsten Regeln im Überblick
- Definition Ergonomie
- Wichtige Ergonomie-Regeln für Arbeitgeber
- Schritt für Schritt: Mehr Ergonomie am Arbeitsplatz
- Bürostuhl optimal einstellen
- Schreibtischhöhe anpassen
- Tastatur und Maus ergonomisch platzieren
- Bildschirm optimal positionieren
- Beleuchtung
- Arbeitsraum
- Förderung von Bewegung und dynamischem Sitzen
- Ergonomische Arbeitsplatzorganisation
- Ergonomie am Arbeitsplatz als langfristige Investition
- Zusammenfassung: Ergonomie am Arbeitsplatz
- Häufig gestellte Fragen
Als Experten mit über 15 Jahren Erfahrung in der Büroeinrichtung möchten wir Ihnen zeigen, wie Sie Ihren Arbeitsplatz ergonomisch gestalten können. Ein optimal eingerichteter Arbeitsplatz fördert nicht nur Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden, sondern steigert auch Ihre Produktivität. Im Folgenden erläutere ich detailliert die einzelnen Schritte zur ergonomischen Optimierung Ihres Arbeitsplatzes.
Ergonomie beginnt nicht erst beim Bürostuhl, sondern umfasst den gesamten Arbeitsplatz: Sitzhaltung, Tischhöhe, Bildschirmposition, Licht, Raumklima, Bewegung und die Organisation Ihrer Arbeitsmittel. Je besser diese Faktoren aufeinander abgestimmt sind, desto angenehmer und gesünder arbeiten Sie.
Ergonomie am Arbeitsplatz: Die wichtigsten Regeln im Überblick
Diese Liste zeigt Ihnen zehn wichtige Kriterien für mehr Arbeitsplatz-Ergonomie:
- Nutzen Sie mindestens 10 m² Fläche pro Arbeitsplatz.
- Sorgen Sie für ausreichende Beleuchtung und natürliches Tageslicht.
- Achten Sie auf eine optimale Temperatur am Arbeitsplatz zwischen 20 und 22 °C.
- Sorgen Sie für eine optimale Luftfeuchtigkeit im Büro. Diese liegt zwischen 40 und 60 %.
- Nutzen Sie bei Bedarf zwei Bildschirme für produktives Arbeiten im Büro.
- Arbeiten Sie an einem Schreibtisch mit mindestens 160 × 80 cm Größe.
- Passen Sie die Schreibtischhöhe immer an den Nutzer an – idealerweise nutzen Sie dafür einen höhenverstellbaren Schreibtisch.
- Nutzen Sie immer einen ergonomischen Bürostuhl und stellen Sie diesen auf den Nutzer ein.
- Halten Sie den Lärmpegel niedrig beziehungsweise schließen Sie die Bürotür.
- Stellen Sie Pflanzen im Büro auf – sie verbessern die Arbeitsatmosphäre.
Definition Ergonomie
Das Wort Ergonomie setzt sich zusammen aus „ergon“ für Arbeit beziehungsweise Werk und „nomos“ für Regel beziehungsweise Gesetz. Es beschreibt in erster Linie die Gesetzmäßigkeit menschlicher Arbeit. Ziel der Ergonomie ist es, optimale Arbeitsbedingungen und Arbeitsergebnisse zu schaffen. Zusätzlich soll die körperliche und geistige Gesundheit des Arbeitenden verbessert werden.
Wichtig ist außerdem, Arbeitsinhalte, Arbeitsorganisation und Arbeitsumfeld gemeinsam zu betrachten. Erst wenn diese Bereiche zusammenpassen, entsteht ein Arbeitsplatz, der gesundes und produktives Arbeiten dauerhaft unterstützt.
Wichtige Ergonomie-Regeln für Arbeitgeber
Die Ergonomie zählt zum präventiven Arbeitsschutz. Sie spielt besonders bei der Büroarbeit eine wesentliche Rolle. An schlecht ausgestatteten Bildschirmarbeitsplätzen kann die Arbeit auf Dauer Rückenprobleme verursachen.
Es gibt Ergonomie-Richtlinien, die das Augenmerk auf die Ausstattung eines Bildschirmarbeitsplatzes legen. Arbeitgeber sind teilweise auch per Gesetz verpflichtet, diese einzuhalten. Berufsgenossenschaften fordern regelmäßig dazu auf, Arbeitsplätze ergonomisch auszustatten, um Fehlhaltungen zu verhindern. So können hohe Folgekosten durch Muskel- und Skeletterkrankungen reduziert werden.
Das sind die wichtigsten Ergonomie-Vorgaben für den Arbeitsplatz
Bei der ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen sind insbesondere folgende Regelwerke und Normen relevant:
- Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)
- Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
- Bildschirmarbeitsverordnung (BildscharbV)
- DIN EN ISO 9241
- DIN EN ISO 10075
Die Infografik zeigt anschaulich, welche Faktoren am Schreibtisch zusammenspielen: Armwinkel, Sitzhöhe, Lordosenstütze, Abstand zum Bildschirm, Bildschirmhöhe, Luftfeuchtigkeit, Raumtemperatur, Tischplattengröße und Tischhöhe. Sie alle beeinflussen, wie ergonomisch Ihr Arbeitsplatz tatsächlich ist.
Schritt für Schritt: Mehr Ergonomie am Arbeitsplatz
Das Einstellen von Bürostuhl und Schreibtisch auf die eigenen Körpermaße ist der erste Schritt für bessere Ergonomie am Arbeitsplatz. Nur so wird auch beim längeren Sitzen eine optimale Haltung gewährleistet. Verspannungen und gesundheitlichen Schäden kann so effektiv vorgebeugt werden. Lassen Sie uns zuerst Bürostühle, Schreibtische und Bildschirme aufeinander abstimmen.
Bürostuhl optimal einstellen
Ein ergonomisch eingestellter Bürostuhl ist die Basis für gesundes Sitzen. Achten Sie auf folgende Punkte:
Einstellungen am Bürostuhl
So stellen Sie Ihren Bürostuhl ergonomisch ein:
- Sitzhöhe: Stellen Sie die Sitzhöhe so ein, dass Ihre Füße flach auf dem Boden stehen und Ihre Knie einen Winkel von etwa 90 bis 100 Grad bilden. Ihre Oberschenkel sollten parallel zum Boden verlaufen.
- Sitztiefe: Setzen Sie sich so weit nach hinten, dass Ihr Rücken die Rückenlehne berührt. Zwischen der Vorderkante der Sitzfläche und Ihren Kniekehlen sollte ein Abstand von zwei bis drei Fingerbreiten bestehen, damit die Durchblutung nicht beeinträchtigt wird.
- Rückenlehne und Lordosenstütze: Die Rückenlehne sollte die natürliche S-Form Ihrer Wirbelsäule unterstützen. Eine verstellbare Lordosenstütze hilft, den unteren Rückenbereich zu entlasten. Stellen Sie sicher, dass die Wölbung der Lordosenstütze auf Höhe Ihres Lendenwirbelbereichs liegt.
- Armlehnen: Passen Sie die Armlehnen so an, dass Ihre Schultern entspannt sind und Ihre Unterarme locker aufliegen. Idealerweise befinden sich die Armlehnen auf Höhe der Tischoberkante oder leicht darunter.
Der Bürostuhl muss individuell an den Nutzer angepasst werden. Er sollte eine wechselnde Arbeitshaltung ermöglichen. Beim Anlehnen sollten die Kniekehlen etwa zweifingerbreit über die Sitzvorderkante hinausragen. Die optimale Sitzhöhe ist abhängig von der Körpergröße und liegt häufig zwischen 42 und 53 cm.
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Schreibtischhöhe anpassen
Die richtige Schreibtischhöhe ist ein sehr wichtiger Faktor für eine ergonomische Arbeitsweise. Dabei sollten Sie den Tisch an Ihre Körpergröße anpassen. Starten Sie damit, die passende Höhe für Ihre Körpergröße zu ermitteln.
Bitte beachten Sie: Höhenangaben sind nur Richtwerte. In der Praxis sind Abweichungen von wenigen Zentimetern wahrscheinlich. Entscheidend ist, dass Ihre Unterarme entspannt aufliegen, die Schultern locker bleiben und Sie weder zu hoch noch zu niedrig sitzen.
Höhenverstellbarer Schreibtisch: Ein höhenverstellbarer Schreibtisch ermöglicht es Ihnen, zwischen Sitz- und Stehposition zu wechseln. Das entlastet die Muskulatur und fördert die Durchblutung. Stellen Sie den Tisch so ein, dass Ihre Unterarme bei entspannten Schultern einen Winkel von etwa 90 Grad bilden und parallel zur Tischplatte liegen.
Feste Schreibtische: Wenn Ihr Schreibtisch nicht höhenverstellbar ist, passen Sie die Sitzhöhe Ihres Stuhls entsprechend an. Sollten Ihre Füße dabei den Boden nicht mehr erreichen, nutzen Sie eine Fußstütze, um eine stabile Fußposition zu gewährleisten.
Ihr Schreibtisch sollte mindestens 80 cm tief und 160 cm breit sein. Je nach Körpergröße sollte der Tisch nicht höher als 18 bis 30 cm über der Sitzfläche liegen. Die Unterarme sollten waagerecht auf dem Schreibtisch abgelegt sein. Wichtig ist außerdem, dass Beinbewegungen unter dem Tisch möglich sind, ohne sich in Kabeln zu verheddern.
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Die Nutzung eines höhenverstellbaren Schreibtisches wird empfohlen. Denn wer nicht stundenlang auf seinem Bürostuhl sitzen möchte, kann durch regelmäßige Stehphasen mehr Bewegung in den Arbeitsalltag bringen und einseitige Belastungen reduzieren.
Tastatur und Maus ergonomisch platzieren
Die korrekte Anordnung von Eingabegeräten minimiert Belastungen. Positionieren Sie die Tastatur so, dass sie etwa 10 bis 15 Zentimeter von der Tischkante entfernt ist. Ihre Unterarme sollten beim Tippen auf dem Tisch aufliegen, wobei die Ellenbogen einen Winkel von 90 Grad bilden.
Platzieren Sie die Maus in unmittelbarer Nähe zur Tastatur, um unnötige Bewegungen zu vermeiden. Nutzen Sie eine ergonomische Maus, die eine natürliche Handhaltung unterstützt. So reduzieren Sie Belastungen in Handgelenken, Armen und Schultern.
Bildschirm optimal positionieren
Ein korrekt eingestellter Monitor reduziert Augen- und Nackenbelastungen. Der obere Rand des Bildschirms sollte auf Augenhöhe oder leicht darunter liegen, sodass Ihr Blick leicht nach unten geneigt ist. Dies fördert eine natürliche Kopfhaltung und reduziert die Belastung der Nackenmuskulatur.
Halten Sie einen Abstand von etwa einer Armlänge, also 50 bis 70 cm, zwischen Ihren Augen und dem Bildschirm. Bei größeren Monitoren kann der Abstand entsprechend vergrößert werden. Neigen Sie den Bildschirm leicht nach hinten, etwa 10 bis 20 Grad, um Reflexionen zu minimieren und eine optimale Sicht zu gewährleisten. Der Monitor sollte direkt vor Ihnen stehen, damit seitliche Drehbewegungen des Kopfes vermieden werden.
Nutzen Sie außerdem einen ausreichend großen Bildschirm. Laut einer Studie arbeiten Mitarbeitende mit einem 24-Zoll-Bildschirm rund 30 % schneller als mit einem 19-Zoll-Bildschirm. Nutzen Sie am besten zwei Bildschirme, um die Produktivität weiter zu steigern. Für eine flexible Ausrichtung können Monitorarme hilfreich sein.
Beleuchtung
Achten Sie auf eine ausreichende und blendfreie Beleuchtung Ihres Arbeitsplatzes. Natürliches Tageslicht ist ideal, jedoch sollte der Bildschirm seitlich zum Fenster positioniert werden, um Blendungen und Reflexionen zu vermeiden. Ergänzen Sie bei Bedarf mit individuell einstellbaren Schreibtischlampen.
Tipps für bessere Beleuchtung
Mit diesen einfachen Maßnahmen verbessern Sie die Lichtverhältnisse am Arbeitsplatz:
- Nutzen Sie keine direkte Beleuchtung auf den Tisch, sondern eher Wandstrahler.
- Stellen Sie den Schreibtisch so auf, dass beim Schreiben keine Schatten auf Tastatur oder Block fallen.
- Stellen Sie den Schreibtisch niemals frontal vor das Fenster.
- Ergänzen Sie bei Bedarf passende LED-Schreibtischleuchten, damit Ihr Arbeitsplatz gleichmäßig und angenehm ausgeleuchtet ist.
Arbeitsraum
Ein angenehmes Raumklima mit einer Temperatur zwischen 20 und 22 Grad Celsius und einer Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent trägt zum Wohlbefinden bei. Regelmäßiges Lüften verbessert die Luftqualität und fördert die Konzentration.
Minimieren Sie störende Geräusche am Arbeitsplatz, da Lärm die Konzentration beeinträchtigen kann. Nutzen Sie bei Bedarf schalldämpfende Materialien oder Kopfhörer, um den Geräuschpegel zu reduzieren.
Ausreichend Fläche pro Bildschirmarbeitsplatz muss gewährleistet sein. Als Orientierung gelten etwa 10 m² pro Arbeitsplatz. Gerade in offenen Büros können zusätzlich Akustikelemente helfen, Störungen zu reduzieren. Passende Lösungen finden Sie im Bereich Akustik.
Förderung von Bewegung und dynamischem Sitzen
Langes Sitzen in statischer Haltung kann ernsthafte gesundheitliche Probleme verursachen. Integrieren Sie daher regelmäßige Bewegungsphasen in Ihren Arbeitsalltag.
Mehr Bewegung im Arbeitsalltag
Diese Maßnahmen unterstützen eine aktivere Arbeitsweise:
- Haltungswechsel: Wechseln Sie regelmäßig zwischen Sitzen und Stehen. Höhenverstellbare Schreibtische erleichtern diesen Wechsel und fördern die Durchblutung.
- Regelmäßige Pausen: Planen Sie bewusst kurze Pausen von etwa fünf Minuten je Arbeitsstunde ein. Nutzen Sie diese Zeit für kleine Dehnübungen, Lockerungen der Muskulatur oder kurze Spaziergänge innerhalb des Büros.
- Bewegung am Arbeitsplatz: Nutzen Sie Telefonate oder Meetings, um aufzustehen und sich zu bewegen. Kurze Standphasen aktivieren den Kreislauf, verbessern die Sauerstoffversorgung und reduzieren Müdigkeit.
- Dynamisches Sitzen: Verwenden Sie Sitzgelegenheiten, die eine dynamische Sitzweise unterstützen, beispielsweise ergonomische Bürostühle mit Synchronmechanik oder Aktiv-Sitzmöbel wie Sitzbälle oder Pendelhocker.
- Aktive Sitzalternativen: Ergänzend können Aktivmöbel Beweglichkeit fördern und die Rückenmuskulatur während der Arbeit aktivieren.
Ergonomische Arbeitsplatzorganisation
Neben der körperlichen Ergonomie spielt auch die effiziente Arbeitsplatzorganisation eine entscheidende Rolle für Ihre Gesundheit und Produktivität. Platzieren Sie häufig genutzte Gegenstände wie Telefon, Schreibmaterialien oder Dokumente in unmittelbarer Griffweite. Weniger häufig genutzte Materialien sollten weiter entfernt liegen, um unnötige Streck- oder Drehbewegungen zu reduzieren.
Ein aufgeräumter Arbeitsplatz trägt zur mentalen Entlastung bei. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Arbeitsbereich übersichtlich bleibt, um unnötigen Stress und Ablenkungen zu vermeiden. Achten Sie außerdem darauf, dass Kabel und Leitungen sicher verstaut sind, um Stolperfallen zu vermeiden. Eine saubere Verkabelung reduziert die Unfallgefahr und sorgt für mehr Platz auf dem Schreibtisch. Passende Lösungen finden Sie im Bereich Kabelmanagement.
Ergonomie am Arbeitsplatz als langfristige Investition
Die Umsetzung ergonomischer Prinzipien am Arbeitsplatz ist eine langfristige Investition in Ihre Gesundheit und Arbeitsfähigkeit. Die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung trägt dazu bei, dass Sie sich dauerhaft wohlfühlen, körperliche Beschwerden vermeiden und produktiv arbeiten können. Zusätzlich sorgen Sie dafür, dass Angestellte sich wohler und wertgeschätzter fühlen.
Nutzen Sie Weiterbildungsangebote oder Workshops zu Themen rund um Ergonomie am Arbeitsplatz, um Ihr Wissen zu erweitern und Ihre Gewohnheiten dauerhaft zu verbessern. Im Zweifel empfiehlt sich eine individuelle Beratung durch einen Ergonomie-Experten. Dieser kann auf Ihre persönlichen Bedürfnisse eingehen und spezifische Empfehlungen zur optimalen Arbeitsplatzgestaltung geben.
Zusammenfassung: Ergonomie am Arbeitsplatz
Die Gestaltung eines ergonomischen Arbeitsplatzes ist keine einmalige Maßnahme, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der regelmäßige Anpassungen und Überprüfungen erfordert.
Diese Aspekte sollten Sie im Blick behalten
Wenn Sie folgende Punkte regelmäßig überprüfen, schaffen Sie langfristig eine gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung:
- Korrekte Einstellung von Bürostuhl, Schreibtisch und Monitor.
- Optimale Platzierung von Arbeitsmitteln und Eingabegeräten.
- Regelmäßige Bewegung und dynamisches Sitzen.
- Effiziente Arbeitsplatzorganisation.
- Angenehmes Raumklima und optimale Beleuchtung.
Die bewusste Integration dieser Maßnahmen steigert nicht nur Ihre Gesundheit, sondern sorgt auch für eine nachhaltige Verbesserung Ihrer Arbeitsleistung und Lebensqualität. Ergonomie am Arbeitsplatz ist somit ein entscheidender Erfolgsfaktor für jedes Unternehmen und jeden Arbeitnehmer.
Häufig gestellte Fragen zur Ergonomie am Arbeitsplatz
Die wichtigsten Antworten rund um ergonomische Büroarbeit, gesunde Haltung und Arbeitsplatzgestaltung:
- Was bedeutet Ergonomie am Arbeitsplatz?
Ergonomie am Arbeitsplatz bedeutet, Arbeitsmittel, Möbel, Raum und Arbeitsabläufe so zu gestalten, dass sie den Menschen unterstützen. Ziel ist es, Gesundheit, Wohlbefinden und Leistungsfähigkeit zu fördern. - Wie stelle ich meinen Bürostuhl ergonomisch ein?
Ihre Füße sollten flach auf dem Boden stehen, die Knie etwa 90 bis 100 Grad bilden und der Rücken Kontakt zur Rückenlehne haben. Die Lordosenstütze sollte den unteren Rücken stützen, während die Armlehnen entspannte Schultern ermöglichen. - Welche Schreibtischhöhe ist ergonomisch?
Die richtige Schreibtischhöhe hängt von Ihrer Körpergröße ab. Wichtig ist, dass Ihre Unterarme entspannt und ungefähr im 90-Grad-Winkel auf der Tischfläche liegen. Bei festen Schreibtischen kann eine Fußstütze helfen, wenn die Füße den Boden nicht erreichen. - Wie sollte der Bildschirm am Arbeitsplatz stehen?
Der obere Bildschirmrand sollte ungefähr auf Augenhöhe oder leicht darunter liegen. Der Abstand zwischen Augen und Bildschirm sollte etwa 50 bis 70 cm betragen. Der Monitor sollte direkt vor Ihnen stehen, damit Sie den Kopf nicht dauerhaft drehen müssen. - Warum ist Bewegung bei Büroarbeit wichtig?
Regelmäßige Bewegung beugt einseitigen Belastungen vor, aktiviert den Kreislauf und entlastet Muskeln und Gelenke. Wechsel zwischen Sitzen und Stehen, kurze Pausen und dynamisches Sitzen helfen, den Arbeitsalltag gesünder zu gestalten.
Beitrag erstellt von: Stephan Forstmann, Experte für Home Office und Büromöbel
Stephan Forstmann ist Autor im Magazin von Büromöbel Experte mit Schwerpunkt auf Home Office, Ergonomie und moderner Büroarbeit. Er verbindet technisches Know-how mit praktischer Erfahrung und vermittelt sein Wissen verständlich und anwendungsnah. Als selbstständiger Fotograf im Nebenberuf arbeitet er selbst im Home Office und kennt die Anforderungen moderner Arbeitsplätze aus eigener Praxis. Sein Fokus liegt auf effizienten, gesunden und gut organisierten Arbeitsumgebungen.



