Bosse Cubes – Das boxed office

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Die „Cubes“ oder die sogenannten „boxed offices“ sind derzeit bei der modernen Büroplanung in aller Munde. Auch bei der aktuellen Orgatec 2016, der wichtigsten Büromöbelfachmesse, waren diese ein Hauptthema und ein Hingucker.

Doch warum sind diese sogenannten Würfel so beliebt bzw. was macht sie besonders? Diesem Thema möchte ich auf dem Grund gehen.

Das erste Mal „erlebte“ ich so ein „Cube“ bei einem Arzt. Der große Warteraum war unterteilt in einem Spielbereich für Kinder und mit einem „Cube“ in dem die anderen Patienten warten konnten. Was mich besonders dabei faszinierte war neben der Ruhe, durch die Schallisolation, dass ich mich sehr wohl gefühlt habe.

Denn, obwohl diese abgeschirmten Räume sehr klein wirken, geben sie einem durch die halbseitige Verglasung fiel Tageslicht und somit nicht das Gefühl eines beengten Raumes, eines stickigen Wartezimmers.

Bosse Cube

Nun wurden sie weiter entwickelt. Neue Kriterien sollten erfüllt werden. Technische Standards wurden neu gesetzt. Um klar denken und effizient arbeiten zu können sind Tageslicht oder tageslichtähnliche Lampen sowie eine geregelte Belüftung unabdingbar geworden. Aber auch elektrische Anschlüsse müssen vorhanden sein.

Sie werden unter anderem auch in der Funktion als Ruheräume genutzt und bedürfen auch dabei modernen Anforderungen. Neben Schallschutz soll auch die Atmosphäre seine Wirkung verleihen.
Dies geschieht zum Beispiel in Form von Verkleidungen durch die Paneele. Damit ist es möglich solche Räume mit zahlreichen Motiven auszukleiden um einem das Denken in den ebenso genannten „Think tanks“ zu erleichtern. Es geht um das Aufladen des Geistes, somit auch um neue Energie für den Körper zu tanken um konzentriert und motiviert die Arbeit fortzusetzen.

Außerdem wirken die „boxed offices“ dekorativ aufwertend in einem Großraumbüro. Das heißt, sie sollten auch das Kriterium erfüllen, besonders schick auszusehen. Hierfür werden immer wieder besondere Designerstücke, welche bestimmten Stilen unterliegen, entworfen. Zum Beispiel gewinnt dabei das Thema Telefonzelle eine neue Bedeutung. Heißt, um in Ruhe telefonieren zu können, wird ein „boxed office“ genutzt, welches im Stil einer Telefonzelle gleicht.

Flexibel je nach Verwendung

Die Verwendung ist relevant. Das Positive an den „boxed offices“ ist ihre Flexibilität. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig. Dabei ist zu beachten, welchen Zweck sie dienen sollen. Zum einen können sie fast überall im Büro einfach aufgebaut werden. Effizient für eine Raumplanung werden sie in der Mitte eingesetzt. Da so die Plätze an den Fenstern sinnvoll von den Mitarbeitern genutzt werden können. So sind die „Cubes“ für alle Kollegen leicht zugänglich und in unmittelbarer Reichweite. Hier dienen die isolierten Räume für Meetings, zum Telefonieren oder für wichtige Gespräche. Aber auch als Küchen oder Pausenraum werden sie gerne in der Mitte eines großen Büros eingesetzt.

Wenn die „Cubes“ als Ruheräume dienen sollen, um konzentrierte Arbeiten vorzubereiten oder einfach zum Abschalten, bietet sich eine Positionierung am Rande eher an. Gerade in solchen Momenten sucht der Mitarbeiter gerne den Rückzug.

Auch in Banken oder anderen Bereichen, in denen wichtige Geschäfte mit Kunden geführt werden, welche der Diskretion unterliegen, bieten sich die „Cubes“ sehr gut an. Hier kann ungestört und persönlich verhandelt oder geplant werden.

„Bosse office culture“.

Ein Hersteller, welcher unser Team von „Büromöbel Experte“ auf der Messe sehr überzeugt hat, war „Bosse office coulture“. „Bosse“ ist ein Unternehmen der international agierenden „Holding Dauphin Office Interiors GmbH & Co. KG“. Mit „Dauphin“ selbst arbeiten wir, wenn es um Büromöbel geht, schon lange zusammen. Umso interessanter und wichtiger war es für uns, uns mit „Bosse“ als Aussteller auf der Orgatec auszutauschen.

Als Pionier auf diesem Gebiet, denn Bosse entwickelt schon in den 1980er Jahren die erste vom Gebäudekörper unabhängige Raum-in-Raum-Lösungen, ist dies der perfekte Ansprechpartner. Erste große Erfolge wurden dabei im Shop-in-Shop-Bereich der Deutschen Telekom erzielt. Mit dem Zusammenschluss in den 1990er Jahren mit der Dauphin-Gruppe hält das durchdachte Raum-in-Raum-System Einzug in zahlreiche Großunternehmen.

Funktionsweisen der „boxed offices“ am Beispiel „der Human Space Cube“

Diese Raumwunder zeichnen sich, wie schon angemerkt, durch einige Merkmal besonders aus. Ein Punkt ist ihre Flexibilität. Denn sie bestehen aus einem sogenannten Skelettsystem, welches in den Einzelelementen nur mit sich selbst verbunden ist. Die Bauweise ermöglichen einen flexiblen Auf- und Abbau, aber auch eine Erweiterung beginnend bei zwei mal zwei Metern bis zu viel mal vier Metern.

So sind sie gut als Einzelarbeitsplätze einsetzbar bis locker für 10 Mitarbeiter zum Beispiel für eine Konferenz.
Auch optisch sind sie individuell gestaltbar. Durch ihre Paneelflächen sorgen sie für eine harmonische Integration oder Akzentsetzung in einem Großraumbüro. Das zwei Meter hohe Paneel gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Die Glas-Paneele sind aus einem 5mm starken Sicherheitsglas. Die Solid-Paneele bestehen aus einer beidseitigen Melaminbeschichtung in verschiedensten Ausführung passend zu den Büromöbeln.

Zudem wurden für den „Human Space Cube“ zwei verschiedene Arten von Akustik-Paneelen entwickelt, welche einmal beidseitig aus einem schallabsorbierenden Stoff bestehen zum anderen aus einem einseitigen Stoff und einer Seite Melaminbeschichtet. Besonders hübsch und beruhigend wirkt gerade bei den Stoffen der Akustikpaneele ein Fotoprint.

Interessant bei Akustikelementen ist zudem, dass sie die Nachhallzeit im „Cube“ senken und unerwünschte Umgebungsgeräusche durch den Aufbau der Wand- und Deckenkonstruktion nach innen und außen abschirmen

Ein weiteres Kriterium ist das optimale Raumklima. Mittlerweile zeichnen sich jegliche „think tanks“ damit aus. Bei Bosses „Human Space Cube“ wird dies in mittels eines Be- und Entlüftungssystems in Form eines Luftaustausches mit der Umgebungsluft bewerkstelligt. Hierzu gehen zwei Systeme Hand in Hand. Einmal die Abluftbox mittig in der Decke, die die Luft wird mit Hilfe einer Lüfterbox mit integrierter Schalldämpfung abgesaugt. Und zum anderen mit der Luftzufuhr im Bodenbereich, welche ebenso mit einer schallgedämpften Box im unteren mittleren Bereich dem Raum zugefügt wird.

cube_wandposter_fisch_Die Elektrifizierung erweist sich essentiell in einem „boxed offices“ in seiner Verwendung in einem Großraumbüro. Bei dem „Human space cube“ befindet sich diese ausschließlich im Türbereich. Es gibt einen Stromanschluss für die Schaltbox (Steuerung der Beleuchtung, Lüftung und Steckdosen). Die Bedienung der Beleuchtung, der Belüftung (welche sich in 2 Stufen regeln lässt) und der Jalousie erfolgt mit einem Folienschalter im Türrahmen. Die Beleuchtung lässt sich nach Bedarf regulieren. Je nachdem, ob der „Cube“ in Fensternähe steht und welchem Zweck er dient, wie Konferenzen oder als klassischer Arbeitsraum.

Und so sind alle wichtigen Eigenschaften für ein perfektes, konzentriertes und effizientes Arbeiten in einem „boxed offices“ vereint. Ob für die Zusammenarbeit im Team, für Projekte, oder für wichtige Gespräche, Termine, Telefonate oder einfach als Ruheraum. Mit dem aktuellen Standard bietet solch ein „Cube“ einen idealen Arbeitsort inmitten eines unruhigen geschäftlichen Treibens im Büro. Er lässt sich auf die individuellen Wünsche der Verwender einstellen. Denn jeder Mitarbeiter ist anders und hat unterschiedliche Bedürfnisse um wirkungsvoll arbeiten zu können.

„Bosse Telefon Cube“

Eine kleinere aber nicht weniger stilvolle Option eines „boxed offices“ ist der „Bosse Telefon Cube“. Dieser Raum vereint den Trend mit dem notwendigen. Das Motiv der Telefonzelle wird wieder Modern. Vor allem in der Vintage-Mode kann man das Bild einer Telefonzelle immer wieder finden, ob bei Kleidung, Taschen oder Wohnzimmermöbeln. Warum dann nicht auch in einem jungen aufstrebenden Unternehmen. Ich finde diese Entwicklung sehr faszinierend.

Da jegliche Gespräche heutzutage mit einem Geräuschpegel, schnell zwischendurch, teils wenig konzentriert stattfinden, ist es interessant zu sehen, dass die Telefonzelle eine neue Bedeutung findet. Sie ist nicht mehr die einzige Möglichkeit mit Partnern aus der Ferne in Kontakt zu treten. Nun wird sie zum Rückzugsort. Klein aber fein, dadurch aber nicht weniger effizient. Sie lässt sich gut durch Grundfläche von 1,14 m x 1,14 m in einem Großraumbüro integrieren. Sie bietet einen modernen Hingucker und ebenso einen Rückzugsort, an dem konzentriert und in Ruhe wichtiges geklärt werden kann.

Das Funktionsprinzip der „Bosse Telefon Cube“ entspricht den „Human Space Cube“, in der Regulierung des Raumklimas wie in der Elektrifizierung. Besonders schön ist hier auch, dass das Akustikpaneel sowohl im Innenraum als auch von außen individuell bedruckbar ist. So kann der Gestaltungsfreiheit keine Grenzen gesetzt werden und gewisse Wünsche ob Vintage, Kolonial oder moderne Stile lassen sich so nach Belieben umsetzen und dem Unternehmen anpassen.

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